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Nach Drohanruf: Weihnachtsmärkte in Düsseldorf geräumt – Polizei gibt nun Entwarnung

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Von: Linus Prien

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Ein Weihnachtsmarkt am Schloss Benrath in Düsseldorf.
Ein Weihnachtsmarkt am Schloss Benrath in Düsseldorf. © IMAGO/Robert Poorten

Düsseldorf: Die Polizei hatte alle Weihnachtsmärkte in der Stadt geschlossen, da es wohl eine akute Bedrohungslage gab. Nun gibt es eine Entwarnung.

Update vom 5. Dezember, 20.55 Uhr: Nach der Räumung mehrerer Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt wegen einer Drohung hat die Polizei am Montagabend Entwarnung gegeben. Die Maßnahmen rund ums Rathaus „liefen geordnet ab“, teilte die Polizei in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mit. Es seien Ermittlungen hinsichtlich einer Straftat „Androhung von Straftaten zur Störung des öffentlichen Friedens“ aufgenommen worden.

Nach dem Eingang einer Drohung hatte die Polizei die Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt zwischen 15.30 und 18.00 Uhr geräumt. Es gehe um eine „abstrakte Bedrohung“, sagte ein Polizeisprecher in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt. Es gelte das Prinzip „Safety First“ (Sicherheit geht vor).

Nähere Angaben zu Art und Umständen der Drohung, die am Montagnachmittag einging, machte die Polizei nicht. Betroffen waren demnach mehrere Weihnachtsmärkte im Bereich der Düsseldorfer City.

Nach Drohanruf – Polizei in Düsseldorf räumt Weihnachtsmärkte

Erstmeldung vom 5. Dezember 2022:

Düsseldorf - Die Polizei in Düsseldorf räumt wohl alle Weihnachtsmärkte in der Stadt. Grund dafür ist eine akute Bedrohungslage, wie die Bild Zeitung berichtet. Die Polizei hat Weihnachtsmärkte, unter anderem am Corneliusplatz um circa 15 Uhr räumen lassen.

Die Gelände sind nun von allen Besuchern verlassen worden und Sicherheitskräfte befinden sich vor Ort. Zugänge zu den Weihnachtsmärkten werden zudem von Polizisten bewacht. Um was für eine Drohung es sich konkret handelt, ist unklar. Der Bild Zeitung zufolge habe es einen Drohanruf gegeben. Der Anrufer habe demnach angedroht, mit einem Laster auf einen Markt zu fahren. Mehr Informationen folgen in Kürze.

Erst vor kurzem kam es in der Nähe eines Düsseldorfer Weihnachtsmarktes zu einem schweren Autounfall mit sechs Verletzten. (lp)

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