Sohn tötet Eltern und Schwester

Familiendrama in Straubing: Urteil gegen 41-Jährigen gefällt - er sprach von schwarzer Magie

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Psychiatrie statt Gefängnis: Der Angeklagte soll zum Tatzeitpunkt nicht steuerungsfähig gewesen sein.

Anfang März soll ein Mann seine Eltern und seine Schwester ermordet haben. Im Prozess verweist er auf schwarze Magie. Hinter Gitter muss er nicht.

Update 19. September: Für den gewaltsamen Tod seiner Eltern und seiner Schwester muss ein 41 Jahre alter Mann aus Niederbayern auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Der Angeklagte sei wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden, sagte ein Justizsprecher. Zum Tatzeitpunkt sei der Mann nach Überzeugung des Gerichtes wegen Wahnvorstellungen nicht steuerungsfähig gewesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Zum Prozessauftakt am Mittwoch vor dem Landgericht Regensburg hatte der Angeklagte die Tat zugegeben. Er begründete den brutalen Angriff auf seine Familie damit, dass er habe verhindern wollen, nach einem Streit in eine psychiatrische Einrichtung gebracht zu werden. In seinen letzten Worten vor dem Urteil sagte er, die Tat wäre nicht geschehen, wäre seine Familie nicht durch schwarze Magie in Streit gebracht worden.

Familiendrama in Straubing: Prozess gegen 41-Jährigen startet

Update 18. September: Am Landgericht Regensburg startet am Mittwoch der Prozess gegen einen 41-Jährigen, der seine Eltern und seine Schwester getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Doch er präsentiert eine andere Version der Geschichte.

Der Angeklagte plädiert vor Gericht auf Notwehr - denn er habe seinen Vater im Streit geschubst, ihn dabei aber nicht töten wollen. Beim Prozessauftakt erzählt der 41-Jährige von telepathischen Angriffen und einem früheren Klinikaufenthalt. Nach dem eskalierten Streit habe seine Mutter seine Schwester gerufen und gesagt, dass er zurück in die Psychiatrie müsse. Ihn ohne mit ihm zu reden wieder in die Klinik bringen zu wollen, brachte das Fass anscheinend zum Überlaufen: „Das ist unter aller Sau, das ist das Allerletzte“, wird der Angeklagte zitiert. 

Seit seiner Festnahme nach dem Mord ist der Mann in einer psychiatrischen Klinik. Das Urteil im Prozess soll am Freitag gesprochen werden.

Familiendrama in Straubing: Mann tötet eigene Familie - Kein Haftbefehl

Update 6. März, 15.35 Uhr: Die drei Menschen, deren Leichen in einem Einfamilienhaus in Niederbayern gefunden wurden, sind laut Obduktionsergebnis durch stumpfe Gewalt gestorben. Damit seien bisherige Erkenntnisse der Ermittler bestätigt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein 41-Jähriger steht unter Verdacht, seine 69-jährige Mutter, seinen 72-jährigen Vater und die 37-jährige Schwester in der Nacht von Samstag auf Sonntag getötet zu haben. Details zu den Hintergründen der Tat blieben unklar.

Polizisten hatten die drei Leichen am Montag in dem Haus in Mallersdorf-Pfaffenberg (Landkreis Straubing-Bogen) entdeckt. Der tatverdächtige Deutsche kam per Unterbringungsbefehl in eine Psychiatrie.

Bei einem anderen dramatischen Familien-Drama in Hamburg fiel ein fünfjähriges Kind ins Wasser und der Vater erlitt einen Herzinfarkt, wie nordbuzz.de berichtet.

Mann tötet Familie in Niederbayern: Mutmaßlicher Täter in Psychiatrie

Update 16.30 Uhr: Nach dem Fund dreier Leichen in einem Einfamilienhaus in Niederbayern ist der 41-jährige Tatverdächtige in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Der Mann ist Deutscher. Ein Richter erließ am Dienstag einen Unterbringungsbefehl anstelle eines Haftbefehls wegen des dringenden Verdachts des Totschlags, wie die Polizei mitteilte.

Update 13.35 Uhr: Wie der BR berichtet, soll der Tatverdächtige am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser muss dann entscheiden, ob er in Untersuchungshaft kommt. Der Verdächtige leidet laut BR wohl schon seit längerer Zeit unter psychischen Problemen. Demnach könnte er auch in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden - und nicht in Untersuchungshaft.

Lesen Sie auch: In Bayreuth haben sich am Mittwoch dramatische Szenen abgespielt: Ein Mann griff in einem Job-Center drei Mitarbeiter an und verletzt sie. In Kitzbühel ist es zu einer erschreckenden Tat gekommen: Der Täter (25) erschoss seine Ex-Freundin und ihre Familie. Die Details sind erschütternd.

Familiendrama in Straubing: Polizei bestätigt Befürchtungen - das ist der Verdächtige

Update 5. März, 8.10 Uhr: Nach dem Leichenfund in Ascholtshausen hat die Polizei bestätigt, dass es sich wohl um ein Familiendrama handelt. Der 41-jährige Sohn soll seinen Vater, seine Mutter und seine Schwester getötet haben.

Teil der Vernehmungen des Tatverdächtigen ist auch dessen gesundheitliche Vorgeschichte. Wie ein Anwohner der Bild berichtete, soll der 41-Jährige bereits in der Vergangenheit Auffälligkeiten gezeigt haben. Vor wenigen Wochen soll er seine Schwester mit einem Messer attackiert haben.

Leichenfund in im Lkr. Straubing-Bogen in Niederbayern: Mann tötet Mutter, Vater und Schwester

17.37 Uhr: In einem Einfamilienhaus im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen hat die Polizei am Montag drei Leichen gefunden. Ein älteres Ehepaar und die erwachsene Tochter sind nach Polizeiangaben wohl einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen. Als tatverdächtig gilt der 41-jährige Sohn der Familie. Er wurde vorläufig festgenommen.

Video: Hier sehen Sie, wo Eltern und Schwester getötet wurden

Die Tat ereignete sich in einem unscheinbaren Einfamilienhaus in Mallersdorf-Pfaffenberg. Die drei Getöteten und der Festgenommene lebten laut Polizei zu viert in dem Haus. Der getötete Familienvater war nach Polizeiangaben 72 Jahre alt, seine Frau 69, die Tochter 37 Jahre.

Wie die Polizei mitteilte, wiesen die Leichen Zeichen äußerer Gewalteinwirkung auf. Die genaue Todesursache stand zunächst jedoch nicht fest. Die Obduktion war für Dienstag geplant. Vermutlich wurden die Familienmitglieder nicht am Montag getötet. „Der Todeszeitpunkt könnte schon einige Tage zurückliegen“, sagte Polizeisprecher Michael Emmer.

Ein weiterer Familienangehöriger hatte sich am Morgen bei der Polizei gemeldet, weil er seine Verwandten nicht mehr erreichen konnte. Daraufhin machten sich Polizisten auf den Weg zu der Wohnung. Die Beamten verschafften sich gewaltsam Zutritt und fanden die Leichen.

Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Er leistete Widerstand, konnte aber dann abgeführt werden. Ob der 41-Jährige ausgesagt hat, konnte die Polizei am Montag noch nicht sagen. Auch ein mögliches Motiv war zunächst unklar. Die Polizei will in den kommenden Tagen Angehörige und Nachbarn befragen.

Leichenfund in Ascholtshausen im Lkr. Straubing-Bogen in Niederbayern: Identität der Toten wohl geklärt

Offenbar handelt es sich bei den Toten um die Eltern des Festgenommenen sowie seine Schwester. Alle haben angeblich in dem Haus gewohnt. Das berichtet bild.de am Montagnachmittag.

Leichen in Ascholtshausen/Straubing-Bogen/Niederbayern gefunden: 41-Jähriger festgenommen

Update, 4. März, 16.02 Uhr: In einem Einfamilienhaus im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen hat die Polizei am Montag drei Leichen gefunden, zwei Frauen und einen Mann. Alle drei seien Erwachsene und miteinander verwandt, sagte die Polizei auf Anfrage. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und hat einen 41-jährigen Angehörigen vorläufig festgenommen. Die Tat ereignete sich in Mallersdorf-Pfaffenberg, im Ortsteil Ascholtshausen.

Die drei Getöteten und der Festgenommene lebten laut Polizei zu viert in dem Haus. Die genauen Verwandtschaftsbeziehungen waren zunächst unklar. Bei zwei der Toten könnte es sich um ein Elternpaar handeln. Die Leichen weisen laut Polizei Zeichen äußerer Gewalteinwirkung auf. Die genaue Todesursache stand zunächst jedoch nicht fest. Vermutlich hat die Tat nicht am Montag stattgefunden. „Der Todeszeitpunkt könnte schon einige Tage zurückliegen“, sagte Polizeisprecher Michael Emmer.

Ein weiterer Familienangehöriger hatte sich am Morgen bei der Polizei gemeldet, weil er seine Verwandten nicht mehr erreichen konnte. Daraufhin machten sich Streifenbesatzungen der Polizei auf den Weg zu der Wohnung. Die Beamten verschafften sich gewaltsam Zutritt und fanden die Leichen.

Leichenfund in Niederbayern: Polizei vermutet Familiendrama

Update, 4. März, 15.38 Uhr: Wie pnp.de berichtet, seien die Opfer zuletzt am Samstag lebend gesehen worden. Am Montag um 9.50 Uhr verständigte der Angehörige die Polizei. Diese geht laut pnp.de von einem Familiendrama aus, die Personalien seien aber noch nicht abschließend geklärt.

Straubing-Bogen in Niederbayern: Polizei findet drei Leichen

Mallersdorf-Pfaffenberg - In einer Wohnung in Niederbayern hat die Polizei am Montag drei Leichen gefunden, zwei Frauen und einen Mann. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und hat einen 41-jährigen Hausbewohner vorläufig festgenommen, wie es in einer Mitteilung hieß.

Ein Familienangehöriger hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil er seine Verwandten nicht mehr erreichen konnte. Daraufhin machten sich Streifenbesatzungen der Polizei auf den Weg zu der Wohnung in Mallersdorf-Pfaffenberg, im Ortsteil Ascholtshausen (Landkreis Straubing-Bogen). Die Beamten verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung und fanden die Leichen.

dpa

Video: Erst kürzlich fand eine Passantin eine Leiche in Roth

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* merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digitalredaktionsnetzwerks.

Mit seinem VW-Bus ist ein 33-Jähriger im vergangenen Sommer ins Haus seiner Ex-Freundin in Indersdorf gerast. Jetzt ist ein Urteil gefallen, berichtet Merkur.de*.

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