Aschesäule

Vulkan Sinabung auf Sumatra ausgebrochen

Sinabung
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Der etwa 2460 Meter hohe Sinabung blieb jahrhundertelang ruhig, doch seit 2010 bricht er immer wieder aus.

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. Dieser besteht aus etwa 130 aktiven Vulkanen, darunter auch dem 2460 Meter hohen Sinabung.

Jakarta (dpa) - Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist erneut ausgebrochen und hat eine fast drei Kilometer hohe Aschesäule in die Luft gespuckt. Die Eruption am Freitag habe mehr als sechs Minuten gedauert, teilte die Geologiebehörde des südostasiatischen Landes mit.

Tote oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, dem Krater in einem Umkreis von mindestens vier bis fünf Kilometern fernzubleiben.

Der etwa 2460 Meter hohe Sinabung liegt rund 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Medan. Nachdem er jahrhundertelang ruhig geblieben war, ist er seit 2010 immer wieder ausgebrochen. Zehntausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Bei schweren Eruptionen 2014 und 2016 kamen mehr als 20 Menschen ums Leben.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-502075/4

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