Prognose fürs Wochenende

Wetter-Wende in Deutschland steht an: Experte sicher - Hurrikan hinterlässt „Abgasstrahl“

Nach dem Ex-Hurrikan Epsilon schwingt das Wetter in Deutschland nun um. Am Wochenende werden sonnige Tage erwartet. Der Ausblick für die kommenden Tage im Überblick.

  • Das Wetter* in Deutschland gestaltet sich im Moment wechselhaft
  • Nach Ex-Hurrikan* Epsilon kam eine Regenfront.
  • Am Wochenende sollen die Temperaturen jedoch wieder steigen, am Montag werden teilweise 23 Grad erwartet.
  • Dieser Ticker wird fortlaufend aktualisiert.

Update vom 29. Oktober, 15:00 Uhr: Der Herbst bleibt weiterhin wechselhaft. Nach einigen sonnigen Tagen und der aktuellen Regenfront, wird es kommende Woche schon fast wieder sommerlich. So erwarten uns dank Warmfront Marola am Wochenende offenbar Temperaturen von über 20 Grad. Das berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst „Q.met“ gegenüber der Bild.

„Da kommt ein richtiger Wärmeberg nach Deutschland! Der Ex-Hurrikan ist nun durch und dahinter zieht er quasi in seinem „Abgasstrahl“ die Wärme zu uns rauf! Eine fette Wärmeblase kommt nach Deutschland.“

Wetter in Deutschland: Ab Freitag zieht die Warmfront ins Land

Die Reste von Hurrikan Epsilon würden sich heute noch in Form von Schauern und Gewittern über Deutschland bemerkbar machen, jedoch sei es im Westen schon wieder trockener. Ab Freitag kämen wir dann in eine Warmfront, die von Westen ins Land zieht - dabei kann es aufgrund der Jahreszeit allerdings dennoch zu Wolken und Regen kommen.

Am Wochenende liegen die Temperaturen also bei 13 bis 16 Grad am Freitag und am Samstag bei 14 bis 18 Grad. Sonntags könnte es zu wechselhaftem Wetter zwischen Sonne, Wolken und Regen bei Temperaturen von 15 bis 19 Grad kommen, ehe uns am Montag dann sommerliche 20, teilweise sogar 23 Grad erwarten. Im Laufe der nächsten Woche soll das Wetter dann etwas abkühlen.

Winter-Wetter in Deutschland? Nach Hurrikan rollt neue Kälte-Front an

Erstmeldung vom 28. Oktober, 12:53 Uhr: München - Das sonnige Herbst-Wetter ist passé. Bereits vergangene Woche ging es bergab mit den Temperaturen und Schmuddelwetter stand an der Tagesordnung. Schuld war der Ex-Hurrikan Epsilon, der jede Menge Regen und kühle Meeresluft mit sich nach Deutschland brachte.

Der Hurrikan entwickelte sich kurz vor Europa zu einem Orkantief*, das über die britischen Inseln hinweg in die Bundesrepublik rauschte. Epsilon brachte Spitzenböen bis 200 Kilometer pro Stunde und schwere Regenfälle mit sich, hat sich mittlerweile aber wieder gen Nordosten verzogen. Nach dem Ex-Hurrikan rollt auf Deutschland nun aber die nächste Wetterfront zu, wie wetter-com-Meteorologe Gernot Schütz erklärt: „Nach Epsilon kommt gleich eine neue Regenfront.“

Am Mittwoch gestaltet sich die Wetterlage im Land ziemlich ruhig. Bis auf vereinzelte Warnungen vor Sturmböen* im Norden und Südwesten sind auf der Karte des Deutschen Wetterdienstes keine Warnungen vermerkt. Im Breisgau müsse beispielsweise mit Winden von 75 bis 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Wetter in Deutschland: Regenfront sorgt für Temperaturen unter 20-Grad-Marke

Ansonsten ist Deutschland geprägt von milden Temperaturen von elf Grad in Regensburg bis 16 Grad in Köln - und vereinzelt Regen. Die Schauer im Land verziehen sich im Laufe des Nachmittags weitestgehend. Lediglich im Norden könnte es noch zu Schauer bis lokalen Gewittern kommen.

Am Donnerstag ist aktuellen Prognosen zufolge ein ähnliches Bild zu beobachten. Eine Regenfront samt zusätzlichem Ostwind sorgt dafür, dass die Temperaturen die 20-Grad-Marke nicht überschreiten. In den Folgetagen bis zum Wochenende bleibt die Wetterlage ungemütlich. Bei Höchstwerten von bis zu 17 Grad samt Begleitwind kann von warmen Herbsttagen dann aber nicht die Rede sein. Immerhin ist Deutschland vom Wintereinbruch noch ein Stück weit entfernt.

Wetter in Deutschland: „Wintereinbruch im November ziemlich unwahrscheinlich“

Wann es zum ersten Schnee in der Bundesrepublik kommt, ist unklar. Vermutlich werden wir auch dieses Jahr weiße Weihnachten nicht erleben. Zuvor soll es nämlich noch etwas wärmer werden, denn „der November könnte in weiten Teilen Europas sehr Hochdruck dominiert sein“, wie Metereologe Dominik Jung jüngst prognostizierte. Die Folge seien Nebel und äußerst wenig Niederschlag. „Somit ist ein Wintereinbruch im November [...] ziemlich unwahrscheinlich.“

Für die nahe Zukunft heißt dies also: Erst Regen dann Nebel oder kurzum: Herbst. (as) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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