Nach Hitze-Februar

Wetter in München: „Wärmeberg“ bringt Frühling - doch dann wird es unangenehm

Das Wetter in Deutschland spielt dieser Tage verrückt. Temperatur-Rekorde, anhaltende Wärme - alles ist dabei. Der März beginnt zunächst freundlich - erwischt jedoch München schnell von der kalten Seite.

+++ Dieser Ticker ist beendet. In München bahnt sich jetzt eine echte Winter-Überraschung an. Wie genau diese aussieht, und was die Langzeit-Prognosen über den März verraten, erfahren Sie hier in unserem neuen Wetter-Ticker. +++

Update vom 1. März, 9.19 Uhr: München erwacht zur neuen Woche bei strahlendem Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen laut wetteronline in der Spitze 12 Grad. Doch in den kommenden Tagen wird es sogar noch milder - ein neuer „Wärmeberg“ kündigt sich an. Demnach steigt das Thermometer bis Mittwoch, 4. März, auf satte 14 Grad. Dabei soll dem Wetter-Portal nach die Sonnen durchgehend scheinen.

Wetter: „Wärmeberg“ über München - noch diese Woche folgt heftiger Kälte-Einbruch

Doch in Richtung Wochenende, soll es - Stand jetzt - einen massiven Kälteeinbruch geben. Die Temperaturen gehen auf maximal fünf Grad am Tag zurück und sinken nachts auf bis zu minus drei. Dabei wird es nasskalt - Schnee ist nicht ausgeschlossen. Die kühle Witterung soll dann auch erstmal bleiben - ein weiterer Frühlings-Durchbruch ist erst einmal nicht in Sicht.

Update vom 28. Februar, 21.58 Uhr: Milde Temperaturen und viele Sonnenstrahlen: In vielen Regionen im Freistaat war das Wetter am Wochenende zwar etwas kühler - aber nach wie vor frühlingshaft. „Ein von den Britischen Inseln bis zum Balkan reichendes Hoch bestimmt das Wetter in Bayern“, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag.

Bei den angenehmen Temperaturen zog es viele Menschen hinaus in die Sonne. Laut Polizei gab es aber kein Gedränge an den Ausflugszielen. In der Landeshauptstadt blieb es jedoch nicht ganz ruhig: „Wir haben keine Schwerpunkte, aber es ist viel los“, sagte ein Sprecher der Polizei München. Gerade der Englische Garten war ein beliebtes Ziel. In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen in Bayern wieder etwas an. Laut dem DWD liegen die Höchstwerte am Montag bei 14 Grad, am Mittwoch sind sogar bis zu 17 Grad möglich. Sobald die Sonne wieder weg ist, kann es jedoch frostig werden: In der Nacht auf Montag sinken die Temperaturen beispielsweise auf bis zu minus 5 Grad.

Wetter in Bayern: März startet mit viel Sonne - nachts wird es frostig

Update vom 28. Februar, 13.55 Uhr: Kommt er jetzt zurück oder war‘s das mit dem Winter? Wetter-Langzeitprognostiker warnen ja bereits vor einem Spätwinter im März. Andererseits scheint das in München aktuell etwas absurd. So ein bisschen, wie die Warnung vor einer dritten Corona-Welle bei Inzidenzen um die 35. Denn bei wärmendem, strahlendem Sonnenschein kommen schwerlich Winter-Ängste auf. Selbst die Nächte wurden zuletzt immer milder. Auch der Wochen- und März-Start bringt Sonne satt nach München bei Höchsttemperaturen um die 14 Grad bis Mittwoch, wobei das Thermometer nachts schon noch unter Null fällt.

Dann allerdings kommt er tatsächlich zurück, der Winter. Eventuell sogar mit leichten Schneefällen am Samstag. Wer jetzt aber an Bibberwochen à la Mitte Februar rechnet, sei beruhigt: Das Winter-Intermezzo dauert zumindest nach den aktuellen Langzeitprognosen nicht ewig und fällt wohl deutlich milder aus als im Februar. Der DWD schreibt in seiner Prognose ab kommenden Sonntag dennoch: „Wahrscheinlich recht ruhiges und niederschlagsarmes, aber auch kühles Spätwinterwetter. Weitere Abkühlung mit Schneefällen bis ins Tiefland aber nicht ganz ausgeschlossen.“

Update vom 27. Februar, 10.12 Uhr: In den letzten Tagen erfreuten sich die Deutschen an angenehm warmen und sonnigen Frühlingstagen. Doch aktuelle Wetterprognosen zeigen: Damit ist es nun erst einmal vorbei. Die Temperaturen klettern in den nächsten Tagen auf dem Thermometer wieder deutlich nach unten.

Wetter in Deutschland: Nach Frühlingseinbruch wird es wieder zapfig kalt - Dauerfrost

Bewölkt und teils trüb startet das Wochenende in den Samstag. Dazu wird es kälter - mit Höchstwerten von sieben bis 13 Grad, im höheren Bergland sogar mit nur vier Grad. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Frostig bleibt es in der Nacht auf Sonntag, hier prognostiziert der DWD bis zu minus vier Grad.

Ähnlich winterlich präsentiert sich das Wetter erst einmal am Sonntag. Nachdem sich der Nebel aufgelöst hat, kämpft sich im Süden Deutschlands jedoch die Sonne durch. Trotzdem liegen die Höchstwerte wieder zwischen sechs und 13 Grad. Einen deutlichen Temperaturrückgang - inklusive Dauerfrost - gibt es dann zum Start in die neue Woche.

Hat sich der zähe Nebel erst einmal verzogen, wird es im Süden und Südosten allerdings nicht wärmer als 0 bis -5 Grad. Vereinzelt gibt es im Laufe des Tages Sonnenschein - mancherorts soll das Thermometer dann leicht in den Plusbereich steigen, bei bis zu vier Grad.

Wetter in Deutschland: Nach Temperaturrekord - es wird wieder winterlich

Ursprünglicher Artikel, 26. Februar, 15.40 Uhr: München - Sechs Tage in Folge hat es in Deutschland Temperaturen von über 20 Grad gegeben - im Februar. „Ein Rekord, der von der klimatologischen Einordnung her mit der Serie der Tage mit mehr als 40 Grad im Sommer 2019 vergleichbar ist,“ so der Deutsche Wetterdienst. Bisher lag dieser bei drei 20-Grad-Tagen im Februar und stammt aus dem Jahr 2019. Auch in München schoss das Thermometer die ganze Woche über nach oben, und auch wenn keine Rekorde verzeichnet wurden, ist auch in der Isar-Metropole eine solche Witterung nicht üblich*. Für Münchner, und auch im Rest Deutschlands, beginnt jetzt eine kühlere Phase. Und ein Blick auf die Langzeit-Prognosen von März und April zeigt, dass der „Turbo-Frühling“ wohl keine signifikante Fortsetzung findet.

Wetter-Hammer: Nach abnormalen Temperaturen - Dauerfrost kehrt nach Deutschland zurück

Das anormale Frühlingswetter, das in den vergangenen Tagen über Deutschland herrschte, findet jetzt ein Ende. So kündigt sich in München* in der Nacht auf Samstag, 17. Februar, Regen an. Zum Wochenende fallen die Temperaturen auf maximal 9 Grad. Nachts sinken die Werte dann auf bis zu minus zwei Grad - verglichen mit den aktuellen Werten in der Tat ein starker Rückgang. Dann, zu Beginn der Woche, schleicht sich dem Wetter-Portal wetter.com nach ein weiterer „Wärmeberg“ an, die Temperaturen erreichen dann noch einmal Werte von bis zu 15 Grad.

Doch schon Ende kommender Woche, ab Donnerstag, 4. März, folgt dann die große Überraschung. Wie Metereologe Jan Schenk von „The Weather Channel Deutschland“ vorhersagt, kehrt dann der Winter nach Deutschland zurück. Demnach macht sich noch einmal „arktische Luft“ auf den Weg nach Deutschland. Dies bedeute Dauerfrost und Temperaturen von bis zu minus fünf Grad - am Tage. Weitere Modelle zeigen außerdem, dass sich weiterer Schnee in Deutschland ankündigt. Damit ist mit Ende kommender Woche also endgültig Schluss mit dem Turbo-Frühling im Lande.

Wetter: Langzeit-Prognose - Überraschen März und April? Experte klärt auf

Doch wie geht es im März weiter? Und was bringt der April? Erste Langzeit-Prognosen lassen einen Blick auf Trends werfen. Metereologe Dominik Jung hat sich diese angesehen. Dabei dürfte überraschen, dass beide Monate - Stand jetzt - keine drastischen Anomalien parat zu haben scheinen. Sowohl in Sachen Temperaturen, als auch in Sachen Trockenheit zeigen die Läufe eher „normale“ Werte an. „Da ist erstmal nichts dramatisches zu erkennen“, so Jung beim Blick auf die Langzeitprognose des März 2021. Demnach gebe es keine größeren Temperatur-Abweichungen nach oben oder nach unten. Auch im April, wo die Langzeit-Prognose der Zeit wegen weniger genau ist, erklärt Jung, dass keine größeren Abweichungen zu erkennen sind. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel

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