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Apple-Sensation: iPhones & Co. laut Bericht bald im Abo

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Von: Lisa Mayerhofer

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Ein Mann bedient ein iPhone: Apple arbeitet laut einem Bericht an einem Abo-Service für iPhones & Co.
Apple arbeitet laut einem Bericht an einem Abo-Service für iPhones & Co. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Die neuesten iPhones, MacBooks und Co. sind in der Regel sehr hochpreisig. Apple arbeitet nun laut einem Bericht an neuen Wegen für Kunden, seine Hardware-Produkte zu nutzen.

Cupertino - Apple* arbeitet an einer komplett neuen Strategie, was den Verkauf seiner Produkte angeht: Laut einem Bericht des meist gut informierten US-Journalisten Mark Gurman plant der Tech-Konzern einen Abonnement-Service für seine Hardware, wie etwa iPhones oder MacBooks, einzuführen.

iPhone, MacBook und Co. einfach von Apple abonnieren

So können Kunden zum Beispiel eine monatliche Gebühr zahlen, um das gewünschte Gerät benutzen zu dürfen. Das Modell würde damit so ähnlich wie bei einem iCloud-Abonnement funktionieren. Dafür benötigt werden nur eine Apple ID und ein App-Store-Account. Die Zahlung erfolgt dann über die dort hinterlegte Kreditkarte.

Dabei soll der monatliche Betrag aber nicht wie bei einer Ratenzahlung dem Preis des Geräts entsprechen, der auf zwölf oder 24 Monate aufgeteilt wird. Es wäre eine feste monatliche Gebühr, abhängig von der Art des Geräts. Außerdem soll es den Nutzern möglich sein, ihr iPhone oder MacBook gegen das neuere Modell zu tauschen, wenn dieses auf den Markt kommt. Bei vielen Hardware-Produkten von Apple, wie etwa iPhones oder auch der Apple Watch, wäre das einmal im Jahr.

Apples neues Abo-Modell gefällt den Börsen

Laut Gurman arbeitet Apple schon seit Monaten an diesem Modell. Es befinde sich aber noch nicht in Entwicklung. Seinen Informanten zufolge ist geplant, dass der Abo-Dienst Ende 2022 startet - er könnte sich aber auch bis 2023 verzögern oder sogar gestrichen werden. Eine Apple-Sprecherin wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern - und offiziell verkündet hat der Tech-Konzern auch noch nichts.

Es wäre allerdings eine Sensation: Damit würde Apple seinen Kunden erstmalig ermöglichen, Hardware zu abonnieren - und nicht nur digitale Dienste. Es könnte dem Unternehmen aus Cupertino helfen, mehr Einnahmen zu generieren und es den Kunden leichter machen, das Geld für die hochpreisigen Geräte zusammenzukratzen.

Schon jetzt hat das iPhone den größten Umsatzanteil bei Apple und im vergangenen Jahr fast 192 Milliarden Dollar (knapp 175 Milliarden Euro) erwirtschaftet - mehr als die Hälfte der Einnahmen des Unternehmens. Den Börsen gefiel die Meldung zum neuen Abo-Service offenbar: Nach Veröffentlichung des Berichts von Gurman kletterte die Apple-Aktie am Donnerstag auf einen neuen Höchststand. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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