Joint-Venture „Cellcentric“

Daimler tut sich mit erbittertem Konkurrenten zusammen, um Wasserstoff-Revolution zu entwickeln

Ein elektrischer eActros der Daimler Truck AG fährt auf einer Straße.
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Daimler und Volvo gründeten ein gemeinsames Unternehmen für die Produktion von Brennstoffzellen für Lastwagen (Symbolbild).

Die Daimler AG gründete mit dem Konkurrenten Volvo ein gemeinsames Unternehmen - das soll zukünftig Brennstoffzellen für schwere Lastwagen produzieren.

Stuttgart - Die Daimler AG setzt bei der Lkw-Sparte auf eine Doppelstrategie aus Batterie und Wasserstoff. Bereits im April 2020 stellte der Stuttgarter Autobauer Pläne für ein gemeinschaftliches Unternehmen mit der Volvo Group vor. Das Unternehmen, das zukünftig „Cellcentric“ heißen soll, wurde am Montag, dem 1. März, gegründet. Volvo kaufte für rund 600 Millionen Euro 50 Prozent der Firma Daimler Trucks Fuel Cell auf. Das neue Unternehmen soll wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen für schwere Lastwagen produzieren, die noch in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts in Serie gehen sollen. In allen anderen Bereichen bleiben die Autobauer aus Stuttgart und Göteborg allerdings weiterhin Konkurrenten. Wie BW24* berichtet, tat sich Daimler mit einem erbitterten Konkurrenten zusammen, um eine Wasserstoff-Revolution zu entwickeln.

Die Daimler AG soll zukünftig in zwei Unternehmen aufgespalten werden (BW24* berichtete). Die Lkw-Sparte wird demnach als Daimler Truck AG selbstständig. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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