Mit wenigen Klicks

Jeder Nutzer kann sich anzeigen lassen, was Instagram über ihn zu wissen glaubt

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Instagram und Facebook speichern viele Informationen über die Nutzer ab. So auch angebliche Interessen.

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram speichern persönliche Daten und nutzen sie für Werbezwecke, das ist längst kein Geheimnis mehr. Doch Nutzer machten jetzt eine lustige Entdeckung.

Aktuell stellen sich viele Nutzer die Frage, welche Daten genau Instagram, Facebook und Co. so speichern und für personalisierte Anzeigen nutzen. Denn ein Trick auf Instagram gibt einen Einblick, welche Interessen die Plattform für jeden Einzelnen abgespeichert und vermerkt hat. Und die sind bei vielen mehr als skurril.

Aufmerksam darauf hat unter anderem der US-amerikanische Journalist Eric Ginsburg gemacht. Er veröffentlichte auf Twitter eine Anleitung, wie man die von Instagram gesammelten Werbeinteressen über einen selbst finden kann. Dazu muss man auf das eigene Profil gehen, dann auf „Einstellungen“ klicken, „Sicherheit“, „Datenzugriff“ und ganz unten schließlich auf „Interessen für Werbung“. Und schon hat man eine Liste mit Stichworten vor sich, für die man sich (angeblich) interessiert.

Instagram speichert persönliche Interessen - Nutzer lachen sich schlapp

Doch es sei vorgewarnt: Die Liste könnte bei einigen zu Lachanfällen führen. So erging es beispielsweise auch dem Journalisten. Er fand einige Begriffe, die ihm nicht mal was sagten oder von denen er bisher selbst gar nicht gewusst hatte, dass er sich anscheinend dafür interessiert. Er machte deshalb ein Spiel daraus und forderte weitere Nutzer auf, „1. über die Einstellungen die Werbeanzeigen anzuschauen, 2. Über die vollkommen falschen Ergebnisse zu lachen und 3. Die seltsamsten Ergebnisse zu posten“.

Eine Frau namens Lynell fand in ihrer Liste beispielsweise „Truthähne jagen“, eine andere „Nickerchen“ oder ein weiterer Nutzer auch einfach nur „Salz“. 

Werbeanzeigen bei Instagram - darauf greift die App zurück

Schnell stand also fest, dass nicht nur der Journalist kopfschüttelnd seine Ergebnisse betrachtete. Die Nutzer amüsierten sich köstlich mit den angezeigten Begriffen. Doch wie kommen die eigentlich zustande? Wie in den FAQs nachzulesen ist, nutzt Instagram unter anderem für die Recherche die abonnierten Accounts, Likes und natürlich bereitgestellte Inhalte. Aber auch Daten aus Facebook werden herangezogen, da Instagram seit 2012 zu Facebook gehört. Und wenn man sich mit seinem Facebook-Profil bei anderen Netzwerken eingeloggt hat, wie beispielsweise Airbnb, kann Facebook auch von dort aus Daten beziehen. 

Den eigenen Fingerabdruck nutzen inzwischen viele zum Entsperren ihres Smartphones – und viele machen dabei einen folgenschweren Fehler.

Mit Millionen von Nutzern gehört WhatsApp zu den beliebtesten Messenger-Diensten. Nun hat das Unternehmen aber einen drastischen Einschnitt angekündigt. Es nimmt sogar in Kauf, dadurch einige User zu verlieren.

nz

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