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Tesla bohrt Topmodell auf: Porsche-Fahrer müssen jetzt ganz tapfer sein

Ein Tesla Model X
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Ein Tesla Model X (Symbolild)

Tesla hat den etablierten Herstellern 2020 schwer eingeheizt. Mit umfangreichen Upgrades seiner Top-Modelle will der E-Autopionier den Druck auf die Konkurrenz jetzt weiter erhöhen.

  • Tesla hat seine beiden Topmodelle* Model S und Model X mächtig aufgebohrt.
  • Neben einem Infotainment-Update haben die neuen Versionen vor allem mehr Leistung bekommen.
  • Angesichts des PS-Upgrades dürften künftig auch Porsche-Fahrer das Nachsehen haben.

Palo Alto - 2020 war ein gutes Jahr für Elon Musk* und Tesla*. Mit einem Umsatzplus von 22 Prozent auf 31,5 Milliarden legte das Unternehmen ein weiteres Rekordjahr hin. Im laufenden Jahr will der E-Autopionier weiter nachlegen. Zum Jahresstart haben die Kalifornier ihren beiden Oberklasse-Modellen Tesla Model X und Model S eine Überarbeitung verpasst, die es in sich hat - mehr Leistung und Unterhaltung für die Königsklasse.

Tesla Model X und Model S: Mehr Leistung und höhere Reichweite

Mit 750 kW Leistung, überarbeiteter Software und Infotainment jagt Tesla weitere Superlative. Das neue Model S Plaid von Tesla ist mittlerweile das stärkste und schnellste Elektroauto auf dem Markt. Mit für ein Elektroauto sagenhaften 322 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,1 Sekunden übertrifft das neue Modell die bisherige Performance der Model S-Reihe um Längen. Damit übertrifft der amerikanische Automobilhersteller locker den Porsche* Taycan Turbo S. Der braucht für den Sprint von 0 auf 100 km/h immerhin 2,8 Sekunden. Auch in einem anderen Bereich hat Tesla gegenüber VW die Nase vorn - und erhält eine Menge Geld* vom deutschen Rivalen.

Tesla Model S und Model X Plaid: Unglaubliche neue Höchstwerte

Bereits die Einstiegsvariante des Model S beeindruckte mit einer Leistung von 493 kW, kommt auf 250 km/h und eine Beschleunigung von 3,4 Sekunden auf 100 km/h. Mit den Modellen Plaid und Plaid+ hat Tesla jedoch nochmal deutlich nachgelegt*. Anstatt des bisherigen Zweimotor-Allradantriebs verfügen die neuen Modelle über drei Motoren. Auch in Sachen Reichweiten soll mit den Plaid Modellen neue Spitzenwerte erreicht werden. Auf der Webseite von Tesla wird das Modell mit einer geschätzten Reichweite von 628 km angepriesen. Übertroffen wird das ganze nur noch von dem Model S Plaid +, das mit einer Ladung satte 837 Kilometer schaffen soll. Auch beim Model X Plaid hat Tesla nachgeschärft. Die Tachonadel des SUV zieht jetzt in 2,6 Sekunden auf die 100er-Marke. Zuvor dauerte es 3,9 Sekunden.

Überarbeitete Tesla Modelle: Gaming auf höchsten Niveau

Neben den neuen Leistungsspitzen erhalten die Tesla-Flitzer ein überarbeitetes Armaturenbrett mit waagerechten statt senkrechten 17-Zoll-Monitor sowie ein neues, nach oben hin offenes Lenkrad. Während die Softwareupdates vor allem einen besseren und sicheren Ablauf aller Funktionen gewährleisten sollen, dürften sich vor allem die Beifahrer auf einige Neuerungen freuen. Die Model S-Reihe kommt demnach auf eine Rechenleistung, die der Playstation 5 nahekommt. Die Prozessoren sind laut Berichten so flott, das man mit ihnen theoretisch auch grafisch anspruchsvolle Spiele wie The Witcher 3 zocken könnte.

Überarbeitete Tesla Modelle: Hohe Leistung, Hoher Preis

Unverändert hoch bleibt jedoch der Preis. Die billigsten Model S Modelle sind für einen Preis von 87.000. Mit 116.990 Euro für das Model S Plaid und 139.990 für das Model Plaid+ gehören die beiden Modelle weiterhin zur Oberklasse und werden für viele unerschwinglich bleiben. Das Model X ist in zwei Varianten verfügbar. Das Einsteigermodell kostet dabei 95.990 Euro, während die Plaid-Version ab 116.990 Euro zu haben ist.

Ein Tesla-Fan hat sich unterdessen Wut der eigenen Fangemeinde* zugezogen - weil er ein Elektroauto der Konkurrenz in den höchsten Tönen lobt. (phf) *Merkur.de ist Teil des Ippen Digital Netzwerks.

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